
Afghanistan übernimmt die Rolle des Irak als das Reiseziel der Wahl für internationale Jihadisten, behaupten westliche Intelligenz Agenturen. Analysten stellten eine Zunahme fest in online Rekrutierungen via Jihadisten Websites der "Lions of Islam" (Löwen des Islam) um dem Krieg in Afghanistan beizutreten, insbesondere in Saudi Arabien, Pakistan, Tschetschenien, und der Türkei im letzten Jahr. Dies ist balanciert mit Beweisen einer Zunahme von ausländischen Kämpfern die in Afghanistan einreisen, meistens von Trainingsbasen etabliert in den gesetzlosen Pakistanischen Stammesgebieten, wo man auch glaubt dass sich Osama bin Laden versteckt hält. Ein westlicher Diplomat in Kabul der nicht genannt werden möchte sagte: "Es gibt eine Veränderung in den Attacken im Osten (entlang der Pakistanischen Grenze) und mehr ausländische Sprachen werden wahrgenommen."
Intelligenz Offizielle sagen dass die Anzahl der mit al-Qaida verbundenen ausländischen Kämpfer im generellen Kontext des Taliban Aufstandes in Afghanistan und Pakistan verhältnismäßig klein ist. Wie auch immer, auf einem Trip nach Kabul letzte Woche sagte Admiral Michael Mullen, Chairman of the US Joint Chiefs of Staff, zu Reportern: "Es gibt ganz klar mehr ausländische Kämpfer in den Stammesgebieten als in der Vergangenheit. Was das hervorhebt ist dass es ein sicheres Versteck ist, und es muß eliminiert werden, nicht nur für al-Qaida."
Brian Glyn Williams, der Jihadisten Websites untersucht für das Combating Terrorism Centre an der US Militär Akademie in West Point, sagte zu The Times dass Jihadisten Websites im ganzen Mittleren Osten eine gewaltige Zunahme zu verzeichnen haben von Nachrufen für ausländische Kämpfer die über die letzten Monate in Afghanistan getötet wurden. Sie reflektieren auch eine Verzweiflung vieler al-Qaida Anhänger über die Gegenschläge welche die Gruppe im Irak hinnehmen mußte seit dem Sunni-Awakening, eine Allianz von US Forces mit vormaligen anti-Regierungs Sunni Militias die sich gegen al-Qaida gewendet hat, speziell in der Anbar Provinz.
Dr. Williams sagte: "Das Anbar Awakening brach das Herz vieler al-Qaida Anhänger die den Jihad im Irak ursprünglich auf einer Schwarz/Weiss Basis sahen. Die Sunni Arabische al-Qaida wurde von anderen Sunnis vertrieben. Irak wird als verloren angesehen. Das Image von Afghanistan wird als ein mehr pristiner Jihad angesehen."
Im Herbst 2007 traf Abu Saleh al-Yemeni, ein Sprecher für al-Qaida, auf die Führung von Hizb-e-Islami, eine Afghanische Aufständische Gruppe, in der Nuristan Provinz and der östlichen Grenze. Die zwei Seiten stimmten darin überein zusammen zu arbeiten. Al-Yemeni führt nun eine Bande von al-Qaida Kämpfern zusammen mit Hizb-e-Islami Kämpfern, sowie Taliban und Pakistani Militants von Basen in der Nuristan Provinz.
Hekmatullah Sial, ein politischer Analytiker der in Ost Afghanistan basiert ist, sagte: "Die Einheimischen im östlichen Teil von Nuristan sagen dass mehr als 400 Kämpfer, einheimische und ausländische, sich frei in der Region bewegen. Es gibt Reports dass Tschetschenen, Araber, und Pakistanis unter ihnen sind."
"Es wird berichtet dass Lashkart-e-Toiba die führende Rolle dort spielt," fügte er hinzu, in Referenz zu einer Pakistani Gruppe von Militants die original vom Pakistanischen Militär für Operationen in Kashmir unterstützt wurden. In jüngerer Vergangenheit wurden Lashkar Kämpfer mit al-Qaida in Verbindung gebracht. Das größere Potential der Militants in der Area wurde demonstriert in einer Attacke die beinahe einen entlegenen US Kombat Außenposten bei Wanat in Nuristan am 13.Juli überrannte. US Offiziere beschrieben die Taktik der Militants als "first-rate".
Einige der Araber die in Afghanistan ankommen sind, in den Worten eines westlichen Diplomaten, "Saudi Kids die sich einen Bart wachsen lassen wollen". Andere, wie die Uzbekischen Mitglieder des Islamic Movement of Uzbekistan, welches schon für über ein Jahrzehnt an der Seite von al-Qaida in Afghanistan und Pakistan kämpft, sind erhärtete Kämpfer.
Zabiullah Mujahed, ein Sprecher der Taliban, sagte: "Ja, es gibt ausländische Kämpfer, die "Narewal Mujahidin" (Global Jihadis). Bis jetzt sind es ungefähr 5% vom Total."